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Zum 80. Todestag von Sigmund Freud am 23. September 2019

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Bild: MedUni Wien/Kovic

(Wien, 23-09-2019) Sigmund Freud verstarb am 23. September 1939 dreiundachtzigjährig in London, wohin er aus Wien im Jahr davor damals als schwerkranker Mann vor den Nationalsozialisten flüchten musste. Wien ist zu Recht stolz auf das Erbe dieses Mannes, gilt er doch in diversen Rankings als einer der weltweit meistzitierten Wissenschaftler. Zahlreiche Plätze und Institutionen in der Stadt sind nach ihm benannt. Ein überlebensgroßer Abguss einer Freud-Statue von Oskar Nemon ziert seit vergangenem Jahr den Campus der Medizinischen Universität Wien.

Die von Freud begründete Psychoanalyse hat erfolgreich zum Projekt der Aufklärung beigetragen, ihre Erkenntnisse haben Eingang in zahlreiche Fächer von Pädagogik bis zu den Kulturwissenschaften gefunden. Auch das Allgemeinwissen über die Bedeutung der Kindheit, die Macht unbewusster Prozesse  sowie von Konflikten über Sexualität und Aggression wurde nachhaltig durch die Freud'schen Entdeckungen beeinflusst.

Die Psychoanalyse als historisch erste wissenschaftliche psychotherapeutische Methode zur Behandlung psychischer Erkrankungen ist eine dynamische Wissenschaft geblieben. Ohne ihre psychodynamischen Perspektiven ist moderne Psychotherapie kaum denkbar. Eine lebendige Weiterentwicklung zeigt auch die Praxis der hochfrequenten psychoanalytischen Behandlungen, die bei komplexen seelischen Störungen langanhaltende Erfolge erzielen und deren Qualität umfassend erforscht wird.

Nähere Auskünfte finden Sie auf https://wpv.at/https://www.meduniwien.ac.at/hp/psychoanalyse