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Sounds and Science: „Musik, Immunologie und Life Sciences“ am 22. November in Graz

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(Wien/Graz, 11-11-2019) „Musik, Immunologie und Life Sciences“ – das ist das spannende Thema, mit dem am 22. November 2019 in der Aula der Alten Universität Graz die Reihe „Sounds and Science“ fortgeführt wird. „Sounds and Science“ bedeutet „Musik trifft Wissenschaft“. Ins Leben gerufen wurde diese Event-Serie von ForscherInnen der MedUni Wien. Dabei steht an jedem Abend die Krankengeschichte klassischer Komponisten aus heutiger wissenschaftlicher Sicht in unmittelbarem Zusammenhang mit deren Musik. Am 22. November geht es in Kooperation mit der Med Uni Graz und mit der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) um Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch. 

In das musikalische Umfeld eingebettet sind kurze, spannende Vorträge von medizinischen Top-ExpertInnen, die sich der speziellen Erkrankung, aber auch möglicher Therapie-Optionen aus heutiger Sicht widmen. Den immunologischen Part übernehmen am 22. November in Graz insbesondere der Pathologe Georg Wick und drei seiner ehemaligen Schüler – Lukas Huber, Georg Schett und Josef Penninger. Die Krankengeschichten Mozart, Franz Schubert und Dmitri Shostakovich werden dabei aus heutiger medizinischer Sicht deren Musik gegenübergestellt.  Der Literaturwissenschafter Herbert Zeman spricht außerdem über Franz Schubert im Rahmen von „Musik und Poesie“.

Anschließend an das Konzert besteht die Möglichkeit, sich mit den KünstlerInnen und WissenschafterInnen in zwangloser Atmosphäre auszutauschen und zu diskutieren. Im Eintrittspreis ist ein Buffet inkludiert. Tickets und Infos: soundsandscience.com.

Für die musikalische Umrahmung sorgen Albena Danailova (Violine), Christoph Poppen (Violine), Manfred Hecking (Kontrabass), Silke Avenhaus (Klavier) und Juliane Banse (Mezzosopran), die wissenschaftlichen Vorträge halten der Zellbiologe Lukas Huber, der Genetiker Josef Penninger, der Rheumatologe Georg Schett, der Pathologe Georg Wick und der Literaturwissenschafter Herbert Zeman sowie der Nephrologe Alexander Rosenkranz (Präsident der ÖGAI) und die Nephrologin Kathrin Eller (Sekretärin der ÖGAI).

Das detaillierte Programm am 22. 11. 2019 (Beginn 19:00 Uhr), Aula der Alten Universität Graz:

  • Wolfgang Amadeus Mozart: Ouverture zu der Oper "Die Hochzeit des Figaro“
  • Vortrag: "Die Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie trifft Sounds and Science" (Rosenkranz/Eller)
  • Vortrag: "Mozart und Streptokokken-Folgeerkrankungen" (Schett)
  • Wolfgang Amadeus Mozart: "Allegretto grazioso" aus der Sonate F-Dur für Violine und Klavier, KV 376
  • "Von Mozart zu Schubert" (Rosenkranz/Eller)
  • Franz Schubert: "Allegro giusto" aus der Sonatine g-moll für Violine und Klavier, D 408
  • Vortrag: "Schubert und die T-Zelle" (Huber)
  • Franz Schubert: "Gretchen am Spinnrade" D 118 - opus 2 (Liedtext: Johann Wolfgang von Goethe)
  • Vortrag: "Musik und Poesie - Schubert" (Zeman)
  • Franz Schubert: "Schäfers Klagelied" D 121 – opus 2 und "Musensohn" D 764 – opus 92 (Liedtext: Johann Wolfgang von Goethe)
  • Vortrag: "Das Immunsystem – Freund und Feind" (Wick)
  • Dmitri Shostakovich: Zwei der "Fünf Stücke für 2 Violinen und Klavier"
  • Vortrag: "Shostakovich und die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)" (Penninger)
  • Dmitri Shostakovich: "Walzer No. 2"
  • Vortrag: "Zukunft" (Rosenkranz/Eller)
  • Wolfgang Amadeus Mozart: "Laudate Dominum" – KV 339

Über „Sounds and Science“
Die Idee zur ungewöhnlichen Konzertreihe „Sounds and Science“ hatten ein Musiker, zwei Wissenschafter und ein Wissenschafter/Arzt: Der Philharmoniker Thilo Fechner, die beiden Wissenschafter und Internisten/Nephrologen Gere Sunder-Plassmann und Marcus D. Säemann sowie der MedUni Wien-Internist und Musiker Manfred Hecking. Sie interessieren sich vor allem für die Krankheiten weltberühmter Komponisten und wollen darüber hinaus die Wissenschaft „zu Gehör“ bringen. Ob das Schaffen der Komponisten mit ihren Erkrankungsgeschichten in Zusammenhang steht, ist dabei unwesentlich. Wichtig für sie ist vielmehr, dass Menschen neue Erkenntnisse über Erkrankungen sowie den neuesten Stand der Forschung im Kontext der Musik neu erleben und verstehen. Musik kann und soll den Geist öffnen: Diesen Prozess wollen die Initiatoren von „Sounds and Science“ in Gang setzen.