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Thomas Gremmel ist Mitautor des renommierten Nachschlagewerkes „Platelets“ auf dem Gebiet der Thrombozytenforschung

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Bild: Thomas Gremmel

(Wien, 29-03-2019) Thomas Gremmel, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin II der Medizinischen Universität Wien, wurde eingeladen ein Kapitel für “Platelets“, das weltweite Referenzwerk zu Blutplättchen (sogenannte Thrombozyten) zu verfassen. 

Das Buch mit dem Titel „Platelets“ (Herausgeber: Alan D. Michelson, Marco Cattaneo, Andrew L. Frelinger und Peter Newman) erscheint Ende März 2019 in vierter und völlig überarbeiteter Auflage. Auf über 1200 Seiten fassen darin die weltweit führenden WissenschafterInnen auf dem Gebiet der Thrombozytenforschung das gesamte Wissen und den aktuellen Forschungsstand zu Blutplättchen zusammen. Das Buch spannt dabei den Bogen von der Thrombozytenbiologie und -pathophysiologie bis hin zur Bedeutung der Blutplättchen in der klinischen Medizin. „Platelets“ gilt aus diesem Grund bereits seit dem erstmaligen Erscheinen als weltweites Referenz- und Nachschlagewerk zu Thrombozyten, und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, u.a. mit dem „Best Book in Medical Science Award“ der Association of American Publishers.

Zudem wurden die früheren Versionen des Buches stets von höchstrangigen wissenschaftlichen Journalen wie dem New England Journal of Medicine („Landmark“), Lancet ("Belongs on the bookshelf of every clinician who assesses patients with platelet disorders.") und dem British Journal of Haematology ("This is a fantastic resource for anyone who treats patients with platelet disorders or is engaged in platelet or megakaryocyte-based research.") empfohlen.

Thomas Gremmel hat in der nunmehrigen 4. Auflage das Kapitel „Laboratory monitoring of antiplatelet therapy“ verfasst, welches die Möglichkeiten der Thrombozytenfunktionsdiagnostik und deren Rolle in Forschung und Klinik intensiv beleuchtet.

Zur Person
Thomas Gremmel studierte Medizin an der Medizinischen Universität Wien und habilitierte sich dort im Jahr 2012 für das Fach „Innere Medizin“. Im Jahr 2014 folgte die Habilitation im Fach „Angiologie“ und im Jahr 2017 die Habilitation im Fach „Kardiologie“. In den Jahren 2014 und 2015 war er als Gastprofessor am Center for Platelet Research Studies (Leiter: Alan D. Michelson und Andrew L. Frelinger) der Harvard Medical School in Boston, USA, tätig.

Er arbeitet als assoziierter Professor an der Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien und ist derzeit als interventioneller Kardiologe im Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Zudem fungiert Gremmel als Leiter der „Spezialambulanz für antithrombotische Therapie bei kardiovaskulären Erkrankungen“ an der Universitätsklinik für Innere Medizin II. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich mit Blutgerinnung sowie Thrombozytenfunktion und -aktivierung im Rahmen von kardiovaskulären Erkrankungen. Er ist Erst- und Letztautor von mehr als 50 Originalarbeiten und als Reviewer für viele hochrangige Fachmagazine tätig.

Im Mai 2010 wurde er von der MedUni Wien als Researcher of the Month ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt er den Forschungspreis der Österreichischen Gesellschaft für Angiologie sowie den Kardinal-Innitzer-Förderungspreis, 2014 den Werner-Klein-Preis für Translationale Herz-Kreislaufforschung, 2015 den Förderungspreis der Stadt Wien für Medizinische Wissenschaften und 2016 den Wissenschaftspreis des Österreichischen Herzfonds sowie den Paracelsuspreis der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin. Im Jahr 2017 wurde seine Publikation mit dem Titel "Synergistic Inhibition of Both P2Y1 and P2Y12 Adenosine Diphosphate Receptors As Novel Approach to Rapidly Attenuate Platelet-Mediated Thrombosis" als beste Publikation des Jahres im kardiovaskulären Top-Journal Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology mit dem Karl Link Award der American Heart Association ausgezeichnet. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Herz-/Kreislauferkrankungen wurde Gremmel im Jahr 2018 zum Fellow der European Society of Cardiology (FESC) ernannt.