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Inga Koneczny erhält Young Investigator Award bei CORA 2019 in Florenz

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(Wien, 21-03-2019) Inga Koneczny, Neurowissenschafterin vom Klinischen Institut für Neurologie der MedUni Wien, wurde bei der Konferenz 5th International Congress on Controversies in Rheumatology & Autoimmunity (CORA 2019) in Florenz für ihren Fachvortrag “A new classification system for IgG4 Autoantibodies” mit dem Young Investigator Award ausgezeichnet.

Inga Koneczny überzeugte die Jury mit ihrem Vortrag, in dem sie ihr neues Klassifizierungssystem für IgG4 Autoantikörper präsentierte. IgG4 Antikörper haben normalerweise eine schützende Funktion im Körper, jedoch wurden nun vermehrt Autoimmunerkrankungen gefunden, die mit IgG4 Antikörpern assoziiert sind, und es ist nicht bei allen Erkrankungen klar, ob IgG4 dort tatsächlich ein Krankheitsverursacher ist. Mit ihrem neuen Klassifizierungssystem ist es nun neuerdings möglich, zu testen ob IgG4 eine schädigende Funktion in den jeweiligen Erkrankungen hat. Die Erkenntnisse wurden auch 2018 im Top- Journal „Frontiers in Immunology“ publiziert.

Zur Person
Inga Koneczny ist Projektleiterin am Klinischen Institut für Neurologie. Sie hat Molekularbiologie an der Universität Wien studiert und schloss anschließend ihr Doktoratsstudium in Clinical Neurosciences an der Universität Oxford ab. Danach war sie als Postdoktorandin an den Universitäten Yale (bis 2014) und Maastricht (bis 2016) tätig. Bereits während ihres Doktorstudiums forschte sie an den Autoantikörpern von Myasthenia-gravis-PatientInnen. An den Universitäten Yale und Maastricht setzte sie ihre Forschung an der Krankheit fort. Nach ihrer Rückkehr trat sie im November 2016 eine Stelle als Postdoktorandin am Klinischen Institut für Neurologie in der Arbeitsgruppe von Romana Höftberger an, mit der sie gemeinsam an der Entwicklung innovativer Testverfahren zur Entdeckung neuer anti-neuronaler Autoantikörper arbeitete.  Für ihre Forschungsleistungen erlangte sie bereits prestigeträchtige Stipendien (DOC fFORTE der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und das Erwin-Schrödinger Auslandsstipendium des FWF). 2018 konnte sie ein  prestigeträchtiges Hertha Firnberg Projekt des FWF gewinnen. Außerdem ist sie Autorin und Co-Autorin von 13 wissenschaftlichen Publikationen.

Link zum Fachartikel: www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2018.00097/full

Website CORA 2019: cora.kenes.com/2019

Link zu der Award-Seite: cora.kenes.com/2019/scientific/cora-2019-awards