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Teddybär-Krankenhaus in Wien: Zahlreiche Kinder bringen ihre Stofftiere

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(Wien, 16-12-2019) Hunderte Kinder sind heute mit ihren Teddybären, Schmusetieren und Puppen zum Auftakt ins Teddybär-Krankenhaus in Wien gekommen. Mit Hilfe der kleinen AssistenzärztInnen wurden die Kuscheltiere in den Ambulanzen untersucht, fachkundig behandelt und sogar operiert. Auch Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und Anita Rieder, Vizerektorin der MedUni Wien, durften beim Röntgen oder bei Operationen assistieren. Das bereits zum 19. Mal in der Wiener Ärztekammer ausgetragene Event ist eine Kooperation zwischen der MedUni Wien, der Austrian Students‘ Association (AMSA), der Wiener Ärztekammer, Johanniter und dem akademischen Fachverein österreichischer Pharmazeut_innen.

In der Mitte: Anita Rieder, Vizerektorin für Lehre der MedUni Wien, und Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.

Das Teddybär-Krankenhaus läuft noch bis Mittwoch, 18.12. (jeweils 9-12 bzw. 13-16 Uhr, Ärztekammer für Wien, 1010, Weihburggasse 10-12). Betreut werden die Kinder und ihre Lieblinge von mehr als 50 Teddy-Docs, allesamt Medizinstudierende der MedUni Wien. Simuliert wird ein echter Spitalsbesuch für erkrankte Stofftiere: Es gibt eine Aufnahmestation, eine Notfallambulanz, eine Zahnklinik und sogar OP-Säle. Man kann ein EKG oder eine Computertomografie machen lassen. Die Kinder sind als AssistenzärztInnen mittendrin und aktiv dabei. Die spielerische Aktion hat einen ernsthaften Hintergrund. Das Ziel ist es, den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch oder dem Spitalsaufenthalt zu nehmen.

„Das Teddybär-Krankenhaus ist ein großartiges und mittlerweile bereits traditionelles Projekt, das wir an der Medizinischen Universität Wien für sehr wichtig halten und gerne unterstützen. Wir freuen uns, dass es durch das hohe, persönliche Engagement unserer Studierenden getragen wird“, sagt Anita Rieder, die für Lehre zuständige Vizerektorin der MedUni Wien. „Die Kinder lernen spielerisch die oft komplexen Abläufe in einem Krankenhaus kennen, es wird auf ihre Neugier und auf ihre Erfahrungen, die sie in diesem Umfeld Spital vielleicht schon gemacht haben, speziell eingegangen. Sie sollen für einen echten Besuch im Spital oder beim Arztbesuch nicht mehr alles fremd und möglicherweise furchteinflößend empfinden, sondern sie sollten dann auf die positiven Erfahrungen im Teddybär-Krankenhaus zurückgreifen können.“

Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres ist auch in diesem Jahr wieder Gastgeber des Teddybär-Krankenhauses und freut sich über die zahlreichen kleinen BesucherInnen: „Wenn wir die Sitzungsräume der Ärztekammer für drei Tage in ein von Kindern betriebenes Spiel-Krankenhaus verwandeln, dann ist hier immer eine besondere Stimmung, die Kinder sind nämlich mit großer Ernsthaftigkeit bei der Sache.“ Für ihn ist nicht nur von Bedeutung, dass Kinder bereits früh mögliche Ängste vor dem Arzt- oder Krankenhausbesuch abbauen, sondern er will auch Interesse für einen ganz besonderen Beruf wecken: „Vielleicht entscheiden einige unserer jungen Gäste später selbst einmal, Arzt oder Ärztin zu werden.“

Teddybär-Krankenhaus 2019 – noch bis Mittwoch geöffnet
16. bis 18. Dezember 2019 von je 09:00 bis 12:00 Uhr bzw. 13.00 bis 16:00 Uhr
09:00 bis 12:00 Uhr: am Vormittag exklusiv für Schul- und Kindergartenklassen geöffnet
13:00 bis 16:00 Uhr: am Nachmittag sind Privatkinder herzlich willkommen und können spontan mit ihren Teddys vorbeikommen. Eintritt frei – für Kinder zwischen vier und acht Jahren geeignet, keine Anmeldung für Einzelpersonen nötig, Gruppenanmeldungen bitte an teddy-wien@amsa.at, Ärztekammer für Wien, Weihburggasse 10-12, 1010 Wien). Die Veranstalter bitten um das Mitbringen von Hausschuhen oder Sportschuhen.