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Auszeichnungen für NachwuchsforscherInnen bei der 16. International Medical Postgraduate Conference in Hradec Kralove

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(Wien/Hradec Kralove, 06-12-2019) VertreterInnen der MedUni Wien wurden bei der 16. International Medical Postgraduate Conference in Hradec Kralove in Tschechien mit Preisen ausgezeichnet. Anete Romanauska holte den Ersten Platz, Markus Kraller war mit Platz drei ebenfalls erfolgreich.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen internationalen Wettbewerb für PhD-StudentInnen an Medizinischen Fakultäten und Medizinischen Universitäten. Von einer Jury mit internationalen ExpertInnen werden die wissenschaftliche Qualität, der Vortrag, der Beitrag in den Conference Proceedings und die anschließende Diskussion bewertet.

Anete Romanauska aus der Arbeitsgruppe von Alwin Köhler an den Max Perutz Labs überzeugte die Jury mit der Arbeit „Lipid Storage at the Inner Nuclear Membrane“.
Sie wurde für ihre Arbeit von der MedUni Wien kürzlich als Researcher of the Month Oktober 2019 ausgezeichnet. » Information zur Studie

Über Anete Romanauska
Anete Romanauska studierte von 2011 bis 2014 Biologie an der Universität Lettland in Riga. Ihr anschließendes Masterstudium der Molekularbiologie absolvierte sie an der Universität Wien. Seit 2016 arbeitet sie als Doktoratsstudentin in der Arbeitsgruppe von Alwin Köhler.

Dritter Platz für Markus Kraller
Markus Kraller aus der Gruppe von Hannes Stockinger und Johannes Huppa am Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie belegte mit der Arbeit „Single Molecule FRET Reveals Enhanced Binding Lifetime between TCR and pMHCI in the Presence of CD8“ den dritten Platz.

Mit Hilfe einer Glass-unterstützten Lipidmembran, die eine Antigen-präsentierende Zelle nachahmt und hochauflösende Einzelmolekül-Fluoreszenzmikroskopie an lebenden Zellen ermöglicht, gelang es den Wissenschaftlern, einzelne Interaktionen zwischen T-Zell Antigen-Rezeptoren (TCRs) und ihren Liganden, den Peptid-beladenen Major Histocompatibility Complexen I (pMHCI) in Jetztzeit sichtbar zu machen und zu messen. Ein besonders interessantes Ergebnis dieser Studie ist der stabilisierende Einfluss des CD8 Co-Rezeptors auf die TCR-pMHCI Interaktion. Dieser bindet gleichzeitig an das pMHCI und sensitiviert T Zellen für Antigene.
 
Über Markus Kraller
Markus Kraller studierte von 2009 bis 2012 Molekulare Biowissenschaften an der Paris Lodron Universität in Salzburg. Auf ein 3-monatiges Forschungspraktikum an der Charité in Berlin folgte das Masterstudium Molekularbiologie an der Universität Wien. Markus arbeitet seit Februar 2015 als CCHD Doktoratsstudent in der Arbeitsgruppe von Hannes Stockinger und Johannes Huppa. Für seine Arbeit erhielt er bereits einige Poster- und Vortragspreise.