Skip to main content

Interuniversitäre Clusterprojekte Uni Wien und MedUni Wien

Die Universität Wien und die Medizinische Universität Wien richten seit 2011 als Maßnahme zur Förderung innovativer Kooperationen und als Brückenschlag in der Forschung zwischen den beiden Universitäten Interuniversitäre Clusterprojekte ein. Clusterprojekte ermöglichen originelle und innovative fächerübergreifende translationale Forschung.

Mit einer einmaligen Anschubfinanzierung von bis zu 100 TEUR pro Jahr fördern die beiden Rektorate für bis zu drei Jahre Forschung an fokussierten Fragestellungen „from bench-to-bedside“. Erfolgreiche Interuniversitäre Clusterprojekte münden in drittmittelfinanzierte (EU, FWF, WWTF, CDG, FFG, etc.) Folgeprojekte. Auf Grund des Erfolgs der Maßnahme wurde mit dem BMBWF vereinbart, dieses Förderinstrument auch in der vorliegen Leistungsvereinbarungsperiode fortzuführen. Dazu wurde aktuell eine Ausschreibung für neue Clusterprojekte gestartet. Bereits laufende Clusterprojekte können sich ebenfalls an der Ausschreibung beteiligen.

Die Ausschreibung ist zweistufig. Kurzanträge können bis Dienstag 30. Juni um 14:00 an beide Rektorate gestellt werden.

Ausschreibungstext
Template short proposal

Im Jänner 2017 starteten an der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien vier neue gemeinsame Clusterprojekte als Brückenschlag in der Forschung zwischen beiden Universitäten. Bearbeitet werden Themen von Gehirn- bis hin zu Krebsforschung.

Ziel der gemeinsamen Forschungsschwerpunkte von Universität Wien und MedUni Wien, die 2011 als "Forschungscluster" eingerichtet und 2016 in "Interuniversitäre Clusterprojekte" umbenannt wurden, ist die Förderung translationaler Forschung und innovativer Kooperation. Nach dem Erfolg der ersten sechs Cluster haben die Rektorate beider Universitäten in einer Neuausschreibung nun auf Basis einer internationalen Begutachtung die vier besten aus insgesamt 33 Projektanträgen ausgewählt. Die neuen interuniversitären Clusterprojekte starteten im Jänner 2017 und laufen drei Jahre:

"Novel scaffolds for GABAA receptor modulators"
Universität Wien: Steffen Hering vom Department für Pharmakologie und Toxikologie sowie Thierry Langer vom Department für Pharmazeutische Chemie
Medizinischen Universität Wien: Stefan Böhm. Abteilung für Neurophysiologie und Neuropharmakologie

"Shared and modular resources in the human brain as a basis for new therapeutic interventions"
Universität Wien: Tecumseh Fitch vom Department für Kognitionsbiologie
Medizinischen Universität Wien: Roland Beisteiner von der Universitätsklinik für Neurologie

"The premature gut microbiome and the influence on neonatal immunity, brain development and white matter injury"
Universität Wien: David Berry vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung
Medizinischen Universität Wien: Angelika Berger von der Klinischen Abteilung für Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Neuropädiatrie

"Translational Cancer Therapy Research"
Universität Wien: Bernhard Keppler vom Institut für Anorganische Chemie
Medizinischen Universität Wien: Walter Berger vom Institut für Krebsforschung

Nach einem aufwändigen, zweistufigen Auswahlverfahren basierend auf internationalen Begutachtungen, haben die Rektorate beider Universitäten von insgesamt 16 Vollanträgen die Förderung nachfolgender sechs Forschungscluster beschlossen:

Role of disbalanced mRNA stability in the development of inflammation-associated colorectal cancer:
Bereiche: Onkologie & Infektionsbiologie
Ao.Univ. Prof. Dr. Christoph Gasche, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin 3 gemeinsam mit Ao.Univ. Prof. Dr. Pavel Kovarik, Universität Wien, Zentrum für Molekulare Biologie

Shared Neural Resources for Music and Language: Verification and Clinical Exploitation:
Bereiche: Imaging & Kognitionsbiologie
Ao.Univ. Prof. Dr. Roland Beisteiner, MedUni Wien, Universitätsklinik für Neurologie gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Tecumseh Fitch, Universität Wien, Fakultät für Lebenswissenschaften

Chalcones and hematological malignancies – a model for the development of a drug optimisation platform in malignant diseases:
Bereiche: Medizinische/Pharmazeutische Chemie & Onkologie
Univ. Prof. Dr. Ulrich Jäger, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin 1 gemeinsam mit Ao. Univ. Prof. Thomas Erker Universität Wien, Fakultät für Lebenswissenschaften

Analyzing Health Data for the Evolution of Patient Treatment Processes - Pilot Project Skin Cancer:
Bereiche: Onkologie & Workflow-Systeme
Univ. Prof. Dr. Michael Binder, MedUni Wien, Universitätsklinik für Dermatologie, sowie Univ. Prof. DI DDr. Wolfgang Dorda, Ao.Univ. Prof. DI Dr. Georg Duftschmid und Ao.Univ. Prof. Mag. Dr. Walter Gall, Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme der MedUni Wien gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Stefanie Rinderle-Ma, Universität Wien, Fakultät für Informatik

Multimodal Neuroimaging in Clinical Neurosciences: Assessment of neurobiological markers for psychiatric disorders:
Bereiche:  Imaging  & Psychiatrie / Biologische Psychologie
Ass. Prof. Priv. Doz. Dr. Rupert Lanzenberger, MedUni Wien,
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, gemeinsam mit Univ.
Prof. Dr. Claus Lamm, Universität Wien, Fakultät für Psychologie

"Microbial Infections & Host Immune Response":
Bereiche: Bioinformatik & Allergologie / Immunologie/ Infektiologie
Univ. Prof. Dr. Arndt von Haeseler, Max F. Perutz Laboratories (Universität Wien, MedUni Wien) gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Sylvia Knapp, MedUni Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin 1